Wollen Sie die Stromkosten unter Kontrolle bringen, dann sollten Sie wissen, wieviel Sie verbrauchen, und wo der Strom bleibt. Um das herauszufinden gibt es verschiedene Möglichkeiten, die unterschiedlich genau sind. Hier erfahren Sie mehr.
Wie stellen Sie fest, ob Sie die Stromkosten unter Kontrolle haben?
Wenn Sie wissen, wieviel Strom Sie insgesamt pro Jahr verbrauchen, ist es einfach abzuschätzen, ob Sie zu viel verbrauchen. Für einen Ein-Personen-Haushalt liegt der Durchschnitt bei etwa 1600 bis 1800 kWh, dazu kommen noch ca 500 kWh, wenn das Warmwasser mit Strom bereitet wird. Für eine zweite Person kommen nur 900 bis 1200 kWh dazu, da zum Beispiel der Verbrauch Beleuchtung in einem Zimmer nicht von der Anzahl Personen darin abhängt.
Ihren gesamten Stromverbrauch können Sie natürlich auf Ihrer Stromrechnung nachlesen, die kommt aber normalerweise nur einmal im Jahr und Sie erfahren nichts darüber wo Ihre Stromfresser sitzen.
Sie können Ihren Zähler natürlich auch selbst ablesen. Wenn Sie das zweimal im Abstand von 30 Tagen tun, haben Sie etwa 1/12 Ihres Jahresverbrauchs gemessen. Dabei sollten Sie allerdings berücksichtigen, dass Ihr Stromverbrauch auch von der Jahreszeit abhängen kann.
Was tun, denn der Stromverbrauch zu hoch ist?
Um Stromfresser in Ihrem Haushalt zu finden, müssen Sie den Stromverbrauch Ihrer Geräte kennen. Bei Lampen ist das noch einfach, die Leistungsaufnahme ist auf dem Leuchtmittel aufgedruckt und die Berechnung des Verbrauchs eine einfache Multiplikationsaufgabe. Wenn eine 11 Watt Energiesparlampe zum Beispiel 24 Stunden brennt, verbraucht sie 24 * 11 = 264 Wh, das heißt 0,264 kWh, in vier Tagen also etwas mehr als eine Kilowattstunde.
Bei neuen Küchengeräten ist eine Kennzeichnung des durchschnittlichen Verbrauchs vorhanden, den Verbrauch anderer Geräte festzustellen, ist aber meist nicht so einfach. Hier helfen Messgeräte für den Stromverbrauch die Sie entweder kaufen, häufig aber auch bei Verbraucherorganisationen, Mietervereinen etc ausleihen können.
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